21.10.2026

Schnelles Bergen und Abschleppen auf Autobahnen und Schnellstraßen, sowie das reibungslose Ineinandergreifen aller beteiligten Organisationen und Firmen

Gemeinsam veranstaltet vom Verband für Berge- und Abschleppunternehmen (VBA Österreich) und der Fachgruppe Güterbeförderung der Wirtschaftskammer Steiermark. Am 16. Oktober 2026 im Europasaal der WKO Steiermark in Graz.

Konferenz „Arbeitsplatz Straße“ am 17. Oktober 2026 in Graz. (Fotos: I. Hasewend)

Bei einer Panne oder einem Unfall erwarten sich die Betroffenen vor allem eines: rasche und professionelle Hilfe. Damit diese auf Österreichs Straßen reibungslos funktioniert, müssen Einsatzkräfte und gewerbliche Dienstleister gut zusammenarbeiten. Doch wer übernimmt welche Aufgaben? Wo endet der Einsatzbereich von Polizei, Feuerwehr oder anderen öffentlichen Organisationen – und wo beginnt jener der gewerblichen Berge- und Abschleppunternehmen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Konferenz „Arbeitsplatz Straße“ am 16. Oktober 2026 in Graz. Veranstaltet gemeinsam vom Verband für Berge- und Abschleppunternehmen (VBA Österreich) und der Fachgruppe Güterbeförderung der Wirtschaftskammer Steiermark.

Mag. Alexandra Trimmel, Obmann-Stellvertretrin der Fachgruppe Güterbeförderung in der WKO Steiermark

„Herausfordernde (Gefahren-)Situationen auf unseren Straßen erfordern besonderes Handeln und ein faires Miteinander zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. Es funktioniert nur, wenn alle beteiligten Organisationen und Firmen reibungslos zusammenarbeiten“, so Franz Wuthe, Präsident des VBA Österreich.

Franz Wuthe, Präsident des VBA Österreich

Mag. Alexandra Trimmel, Obmann-Stellvertreterin der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe: „Es ist aber auch ein faires Miteinander – vor allem, wenn öffentlich-rechtliche Organisationen wie Polizei, Feuerwehr, Asfinag, Behörden und Katastrophenschutz mit der Wirtschaft zusammenarbeiten. Denn dort wo ,Gefahr im Verzug‘ aufhört, muss das Gewerbliche anfangen, um wirtschaftlich fair zu bleiben.“ Es brauche klare Regeln und faire Rahmenbedingungen für die Unternehmen, die diese Leistungen gewerblich erbringen.

DI Anja Krenn, Geschäftsführerin der Fachgruppe Güterbeförderung in der WKO Steiermark

„Unsere Berge- und Abschleppunternehmen sind konzessionierte Güterbeförderer, die hohe Auflagen im Bereich Gewerberecht, Abfallrecht, sowie Betriebsanlagenrecht erfüllen müssen und nicht nur entsprechend geschult, sondern auch entsprechend versichert sind“, so DI Anja Krenn, Geschäftsführerin des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschafskammer.

Auch Erfahrungsaustausch und Diskussion standen am Programm

Bei der Konferenz wurden unter anderem das rasche Bergen und Abschleppen auf Österreichs Straßen, das Zusammenspiel von Einsatzkräften und gewerblichen Dienstleistern sowie die Unterschiede zwischen gewerblicher Güterbeförderung und Werkverkehr thematisiert. Auch der Umgang mit beschädigten Fahrzeugen, Altfahrzeugen und Elektroautos sowie rechtliche Fragen zu Behördenmeldungen und Datenschutz standen auf der Agenda.

KommR Johannes Matzhold, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe in der WKO Steiermark